AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen


webdings IT-Service GmbH
Wienerstraße 221-223
4020 Linz
Im folgenden Provider genannt

1. Leistungsumfang

1.1. Der Provider stellt dem Kunden einen betriebsbereiten virtuellen Server, Speicherplatz, oder ein Webhosting Paket im Umfang wie bestellt zur Verfügung. Der Vertrag kommt durch Bestellung über das Online-Portal des Providers und Zahlung durch den Kunden zu Stande.

1.2. Sofern in der Leistungsbeschreibung eine bestimmte Kapazität vereinbart ist, so versteht sich diese für den gesamten Speicherplatz des virtuellen Servers bzw. des gemieteten Speicherplatzes inkl. aller gespeicherten Daten inkl. Betriebssystem, Logfiles, etc. Sofern sich durch die Ausnutzung der gesamten Speicherkapazität Softwarefehler, Datenverluste oder Ausfall von Diensten ergeben, haftet der Provider dafür nicht. Die Kontrolle der Auslastung obliegt alleine dem Kunden.

1.3. Der Kunde hat kein Recht auf Zutritt zu den Serverräumen, in denen die jeweils zur Verfügung gestellten Dienste betrieben werden.

1.4. Der Provider betreibt und wartet seine Systeme regelmäßig und sorgt für die nötige Anbindung an das Internet. Eine 100%ige Verfügbarkeit und fehlerfreie Funktion kann aus technischen Gründen nicht zugesichert werden. Der Provider garantiert aber eine 99,9%ige Verfügbarkeit über ein Kalenderjahr gesehen. Er überwacht alle Funktionen der Systeme und die Verbindung zum Internet. Auftretende Fehler, Unterbrechungen oder Störungen werden automatisch gemeldet und schnellst möglich behoben.

1.5. Bei Kunden denen statische IP-Adressen zugeordnet wurden, behält sich der Provider vor, diese jederzeit nach einer angemessenen Vorankündigungsfrist zu ändern, wenn dies technisch sinnvoll bzw. notwendig erscheint. Allfällige Ansprüche des Kunden, insbesondere für Aufwands- oder Schadenersatz sind ausgeschlossen.

1.6. Der Kunde ist verpflichtet, selbst alle Dateien und Softwareeinstellungen, die er im Verlustfalle benötigt regelmäßig – idealerweise täglich zu sichern und die Wiederherstellbarkeit sicherzustellen. Die Sicherungsdateien des Kunden dürfen nicht auf dem gesicherten System gespeichert werden. Der Provider sichert alle Systeme ausschließlich zu Zwecken der Wiederherstellung nach einem Disasterfall.

2. Zahlungsbedingungen

2.1. Der Provider erhebt einmalige und laufende Entgelte laut der Leistungsbeschreibung des bestellten Dienstes. Die Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

2.2. Entgelte sind, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, im Voraus fällig. Zahlungen sind binnen 14 Tage ohne Abzüge fällig.

2.3. Der Provider ist bei Zahlungsverzug berechtigt, sämtliche zur Hereinbringung der offenen Forderungen notwendigen Kosten, Bearbeitungsgebühren und Verzugszinsen in der Höhe von 11 % p.a. ab dem Tag des Verzuges zu verrechnen.

2.4. Der Provider behält sich Preisänderungen vor, insbesondere bei Erhöhung von Kosten die dem Provider entstehen wie z.B. Energiekosten, Personalkosten, Mieten, Gebühren und Steuern, sowie andere Umstände, die durch den Provider nicht beeinflussbar sind. Eine Preiserhöhung darf erst nach einer Vertragslaufzeit von 3 Monaten verlangt werden.

2.5. Der Provider versendet Rechnungen per eMail und stellt diese dem Kunden im Webportal chronologisch zum Download bereit. In Ausnahmefällen und nach Vereinbarung versendet der Provider die Rechnungen mit der Post.

2.6. Das bei der Änderung von Preisen bestehende Kündigungsrecht des Kunden ist ausgeschlossen wenn die Preise gemäß einem vereinbarten Index angepasst werden.

2.7. Der Kunde haftet für alle Schäden, die ursprünglich des ihm zur Verfügung gestellten Dienstes, bzw. seiner Zugangsdaten resultieren, sofern die missbräuchliche Nutzung einem Kunden gesichert zuzuordnen ist.

3. Vertragsdauer und Kündigung

3.1. Abgeschlossene Verträge über den Bezug von Diensten sind, sofern nicht anderslautend vereinbart auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Der Vertrag kann von beiden Vertragsteilen unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende jedes Monats gekündigt werden. Die Kündigung hat schriftlich (z.B. eMail) oder direkt in der Verwaltungskonsole zu erfolgen.

3.2. Kunden können von geschlossenen Verträge binnen 7 Werktagen zurücktreten. Kein Rücktrittsrecht besteht bei Domainregistrierungen. Die Domaingebühren sind in jedem Fall vom Kunden zu tragen.

3.3. Bei eingetretenem Zahlungsverzug ist der Provider berechtigt – nach erfolgloser Mahnung -nach einer Frist von zwei Wochen die vertraglich vereinbarten Dienste zu sperren und den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

3.4. Bei Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Provider zur Bereitstellung der vereinbarten Dienste nicht mehr verpflichtet. Der Provider ist zum Löschen gespeicherter Daten berechtigt. Bei berechtigter Löschung kann der Kunde daher keinerlei Ansprüche geltend machen.

3.5. Bei Fair-Use Produkten hat der Provider ein Sonderkündigungsrecht sofern als normal geltende Limits permanent überschritten werden.

4. Software und Sicherheit

4.1. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass die von ihm verwendeten Anwendungen keinerlei Störungen verursachen. Störungen, die die Funktionalität oder Reputation des Providers beeinträchtigen, sind ein Grund zur sofortigen Vertragsauflösung oder Abschaltung der bereitgestellten Dienste.

5. Verantwortung des Kunden für Inhalte und Nutzung

5.1. Der Kunde verpflichtet sich, auf den vom Provider bereitgestellten Diensten keine rechtswidrigen, gewaltverharmlosenden, oder andere nicht der Netiquette entsprechenden Inhalte zu veröffentlichen oder zu speichern. Der Kunde verpflichtet sich alle Vorschriften des Pornographiegesetzes, des Verbotsgesetzes und der einschlägigen strafgesetzlichen Vorschriften einzuhalten und selbst zu verantworten. Der Provider haftet in keinem Fall für diese Inhalte. Wird der Provider deswegen von staatlichen Institutionen oder am Privatrechtsweg belangt, hat der Kunde alle anfallenden Aufwände zu tragen.

6. Haftung und Haftungsausschlüsse


6.1. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der Provider bei Angriffen auf Teile seiner Systeme durch Dritte berechtigt ist, die zur Verfügung gestellten Dienste des Kunden vorübergehend zu deaktivieren, ohne dass der Kunde gegenüber dem Provider hieraus Ansprüche geltend machen kann.

6.2. Der Kunde verpflichtet sich den Provider von jeglicher Unterbrechung oder Störung von vertraglich vereinbarten Diensten unverzüglich zu informieren, um dem Provider die Problembehebung zu ermöglichen. Kommt der Kunde dieser Verständigungspflicht nicht nach, übernimmt der PROVIDER für dadurch verursachte Schäden und Aufwendungen des Kunden keine Haftung.

6.3. Der Provider kann keine Garantie dafür übernehmen, dass das vom Kunden bestellte Dienstepaket mit Anwendungen und Software Dritter zusammenarbeitet oder, dass daraus resultierende Fehler behoben werden können. Ersatzansprüche gegen den Provider sind in jedem Fall ausgeschlossen.

6.4. Die Haftung des Providers für leichte Fahrlässigkeit sowie für Folgeschäden und möglicherweise entgangene Gewinne wird ausgeschlossen. Für Verbraucher gilt eine Haftung des Providers für leichte Fahrlässigkeit, ausgenommen bei Personenschäden, wird ausgeschlossen.

6.5. Installierte Firewalls, Viren- und Spamfilter die vom Provider betrieben werden, können von Dritten unter gewissen Umständen gestört, umgangen oder funktionsuntüchtig gemacht werden. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass durch solcherart verursachten Störungen der Datenverkehr beeinträchtigt sein kann.

6.6. Wartungsarbeiten an Servern oder Infrastrukturgeräten werden nach Möglichkeit, mindestens sieben Tage vorher bekannt gegeben. Der Kunde muss sich selbst laufend im Onlineportal des Providers über geplante Wartungsarbeiten informieren. Haftungen und Ersatzansprüche aus möglichen Ausfällen während der Wartungstätigkeiten gegen den Provider sind in jedem Fall ausgeschlossen.
7. Verfügbarkeit

7.1. Zur Ermittlung der Verfügbarkeit der Providersysteme von 99,9% über ein Kalenderjahr werden folgende Punkte ausgeschlossen:

• angekündigte Wartungsarbeiten bzw. Wartungsarbeiten während der Standardwartungsfenster
• vom Kunden zu vertretende Störungen
• Störungen aufgrund der mangelnden oder verspäteten Information durch den Kunden
• höhere Gewalt
• Störungen, oder Änderungen die durch Dritte verursacht werden bzw. durch Behörden vorgeschrieben werden

8. Domainregistrierungen

8.1. Ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Providers gilt:
Der Provider vermittelt beantragte Domains im Namen und auf Rechnung des Kunden. Der Kunde hat in keinem Fall einen Rechtsanspruch auf eine bestellte Domain, da diese möglicherweise in der Zwischenzeit vergeben wurde. In diesem Fall wird der Provider den Kunden informieren.

8.2. Der Kunde bestätigt, dass der Vertrag des Kunden mit unserer Registrierungsstelle (die Registrierung einer Domain) nicht automatisch endet, wenn der Vertrag mit dem Provider aufgelöst wird, sondern der Kunde seinen Vertrag bei der Registrierungsstelle direkt kündigen muss.

Unsere Registrierungsstelle: InternetX GmbH, Johanna-Dachs-Straße 55, 93055 Regensburg, Deutschland

8.3. Der Provider prüft nicht die Zulässigkeit von Domainnamen, wie etwa in marken- oder namensrechtlicher Hinsicht. Der Kunde erklärt, alle einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und keine Markenrechte zu verletzen. Der Provider ist diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.

9. Sonstige Bestimmungen

9.1. Der Kunde hat Änderungen seiner Anschrift oder eMailadresse unverzüglich schriftlich bekannt zu geben. Rechnungen und Informationen gelten als dem Kunden zugegangen, wenn sie an seine beim Provider gespeicherte Anschrift bzw. eMailadresse gesandt wurden.

9.2. Es gilt österreichisches Recht.

9.3. Bei eventuellen Streitigkeiten in Zusammenhang mit dem gegenständlichen Vertrag gilt die Zuständigkeit des am Sitz des Providers zuständigen Gerichtes.